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	<title>Liebesforscher.de &#187; Trennung</title>
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	<description>Auf den Spuren eines (schier) unergründlichen Phänomens</description>
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		<title>Die Notwendigkeit von Visionen in Partnerschaften</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Jul 2009 10:01:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Liebesforscher</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am Anfang steht die Begegnung, in der sich zwei Verliebte finden. Das, was sie zusammen führt, ist einerseits die gegenseitig empfundene attraktive Ausstrahlung, andererseits das gemeinsame Potenzial, das der Verbindung innewohnt. Das erste ist im Hier und Jetzt enthalten, das zweite in die Zukunft gerichtet. Ich möchte es im Folgenden noch genauer ausführen.
Im Moment der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Am Anfang steht die Begegnung, in der sich zwei Verliebte finden. Das, was sie zusammen führt, ist einerseits die gegenseitig empfundene attraktive Ausstrahlung, andererseits das gemeinsame Potenzial, das der Verbindung innewohnt. Das erste ist im Hier und Jetzt enthalten, das zweite in die Zukunft gerichtet. Ich möchte es im Folgenden noch genauer ausführen.<span id="more-386"></span></p>
<p style="text-align: left;">Im Moment der Begegnung spielen die Sinneseindrücke eine wesentliche Rolle: das Erblicken, das Riechen, das Schmecken, das Hören, aber auch das Tasten und Spüren. Gewaltige Ab- und Vergleichsprozesse im neuronalen Bereich, die z. T. wohl auch unterhalb der bewussten Wahrnehmungsschwelle liegen, laufen hier in Sekundenschnelle ab. Im positiven Fall resultiert daraus ein Gefühl des <em>Zusammenpassens</em>, des <em>Zusammengehörens</em>, des <em>Zusammensein-wollens</em>. Es handelt sich dabei aber um etwas Statisches den Augenblick betreffend, an das man sich zwar später erinnern kann, das aber selbst keine bleibenden Kräfte entfaltet.</p>
<p style="text-align: left;">Das <em>Zusammenbleiben </em>und <em>Zusammen-wachsen </em>(sofern man das möchte, etwa weil beide in der Beziehung ein langfristiges Wachstumspotenzial erkennen) wiederum ist eine Sache der Dynamik. Dafür braucht es eine <strong>Vision</strong><strong>. </strong>Sie erst erzeugt die Zugkraft, zusammen voranzuschreiten &#8212; und dabei, gerade auch in schwierigeren Zeiten, nicht allzuweit vom Kurs abzukommen. Gibt es keine gemeinsame Vision bzw. nur eine widersprüchliche oder nur eine gemeinsame mit zu kleiner Schnittmenge – das ist dann der Fall, wenn sich z. B. jeder für sich nur ein Bild von der Zukunft macht (ob bewusst konstruiert oder unbewusst aus Projektionen respektive unklaren Sehnsüchten resultierend, ist dabei zweitrangig) und dieses nicht oder nur oberflächlich mit dem Partner abstimmt – kommt es im Lebensalltag zwangsläufig zu Spannungen, das Beziehungskonstrukt zerfällt oder wird sich ins Amorphe (Gestaltlose) verlieren: Man bewegt sich auseinander, trennt sich schließlich irgendwann &#8230;</p>
<p style="text-align: left;">Eine Vision kann somit wie eine Art Schablone betrachtet werden, in die sich die Beziehung hineinbewegen kann. Schritt für Schritt in kleinen Etappen (Teilzielen), die Vision im Hinterkopf. Sie darf jedoch nicht als Zwang oder Erwartung verstanden werden; vielmehr ist sie ein Idealbild (mein Freund, der Bewusstseinsforscher <a href="http://www.oleglohnes.de" target="_blank">Oleg Lohnes</a>, spricht hier von idealer Realität), eine Vorstellung, ein Wunsch. Die Begrenzungen der &#8220;Schablone&#8221; dürfen nicht zu starr sein (sonst würde es wie ein Gefängnis oder zumindest beengend erlebt werden), sie sollten beweglich bleiben und den gemachten Erfahrungen im Verlaufe des Beziehungslebens Rechnung tragen können (= regelmäßige Anpassung der Vision). Die Inhalte in der &#8220;Schablone&#8221; wirken also auf die Umhüllung zurück und &#8220;verformen&#8221; diese sinnstiftend. Man könnte bei dieser Wechselwirkung auch von &#8220;Fluiden Strukturen&#8221; sprechen, eine lediglich auf den ersten Blick paradox anmutende Formulierung.</p>
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">Kurzum: Eine Vision erhält und stabilisiert die anfänglich vorhandenen elektromagnetischen Bindekräfte zwischen den Partnern und bietet zugleich eine Führungschiene, ein &#8220;Geländer&#8221;, an dem man sich bei Bedarf auch mal festhalten kann. Es vermittelt damit die nötige Sicherheit, die der Aufbau eines Beziehungsfundaments erfordert. Eine Beziehungsvision entfaltet dann ihre ganze Kraft, wenn sie die Vorstellungen beider Partner möglichst deckungsgleich sind und die eigenen, ganz persönlichen Lebensvisionen darauf abgestimmt sind.</p>
<p><img src="http://vg04.met.vgwort.de/na/02805cc934104593ba8be9cfabb93644" alt="" width="1" height="1" /></p>
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		<title>Wenn der geliebte Partner mal fern ist &#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Jun 2009 02:20:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Liebesforscher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bewusstseinsforschung und Liebe]]></category>
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		<description><![CDATA[Wie schafft man es in Beziehungen nicht zu leiden, wenn der Partner, den man liebt, nicht in der Nähe ist?
Viele Menschen, mich eingeschlossen, haben Mühe, damit zurecht zu kommen; manchmal mehr, manchmal weniger. In Fernbeziehungen ist es zumeist ein Grundsatzthema.
Ich habe allerdings festgestellt, dass das Leiden umso geringer ausfällt, je mehr man sich auf sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Wie schafft man es in Beziehungen nicht zu leiden, wenn der Partner, den man liebt, nicht in der Nähe ist?</p>
<p style="text-align: left;">Viele Menschen, mich eingeschlossen, haben Mühe, damit zurecht zu kommen; manchmal mehr, manchmal weniger. In Fernbeziehungen ist es zumeist ein Grundsatzthema.</p>
<p style="text-align: left;">Ich habe allerdings festgestellt, dass das Leiden umso geringer ausfällt, je mehr man sich auf sich selbst konzentriert. Das fällt nicht immer leicht, vor allem dann nicht, wenn man in tiefer Sehnsucht &#8220;gefangen&#8221; ist. <span id="more-34"></span>Weil man die Energien des anderen weiter spüren möchte, dessen Wärme, Nähe, den Halt, für was auch immer der Partner stehen mag oder besser noch: was er gefühlsmäßig repräsentiert.</p>
<p style="text-align: left;">Ist der Partner nun fern, schwindet das eigene Sicherheitgefühl (subjektiv versteht sich), Zweifel kommen auf, das Hamsterrad läuft an &#8230;</p>
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">Gelingt jedoch die Aufmerksamkeitsumlenkung, die innere Sammlung, befreit das auch den Partner auf gewisse Weise, weil der auf ihm lastende Druck abfällt und diesem hilft, sich seinen eigenen Dingen zu widmen. Als Nebeneffekt kann, wenn der Druck weg ist, wieder Sog entstehen – und damit von neuem echte Anziehung (und nicht künstlich am Leben erhaltene).</p>
<p style="text-align: left;">Und Sog ist allemal die bessere Voraussetzung für eine Liebesbeziehung von Dauer.</p>
<p style="text-align: left;">Das Sehnsuchtsthema werde ich zu gegebener Zeit weiter vertiefen.</p>
<p><img src="http://vg04.met.vgwort.de/na/f9489136d45144c29d0e2bbd36717147" alt="" width="1" height="1" /></p>
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