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	<title>Liebesforscher.de &#187; Projektion</title>
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	<description>Auf den Spuren eines (schier) unergründlichen Phänomens</description>
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		<title>Wissenschaft.de: Eifersucht macht blind</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Apr 2010 07:22:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Liebesforscher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meldungen kurz kommentiert]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie und Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Eifersucht]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Projektion]]></category>
		<category><![CDATA[Psyche]]></category>
		<category><![CDATA[selektive Wahrnehmung]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Wahrnehmungsvermögen von Frauen wird getrübt, wenn ihre Partner andere weibliche Personen betrachten
&#8220;Nicht nur Liebe macht blind, sondern auch Eifersucht. Zu diesem Schluss sind US-Forscher gekommen, nachdem sie psychologische Experimente mit 25 Pärchen durchgeführt hatten. Sie testeten jeweils die Frauen auf ihre Aufmerksamkeit und ihr Wahrnehmungsvermögen, während deren Partner die Attraktivität von Landschaftsbildern oder aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><strong>Das Wahrnehmungsvermögen von Frauen wird getrübt, wenn ihre Partner andere weibliche Personen betrachten</strong></p>
<p style="text-align: left;"><em>&#8220;Nicht nur Liebe macht blind, sondern auch Eifersucht. Zu diesem Schluss sind US-Forscher gekommen, nachdem sie psychologische Experimente mit 25 Pärchen durchgeführt hatten. Sie testeten jeweils die Frauen auf ihre Aufmerksamkeit und ihr Wahrnehmungsvermögen, während deren Partner die Attraktivität von Landschaftsbildern oder aber die von Frauen beurteilten. Wussten die Probandinnen, dass ihre Männer gerade andere Frauen begutachten durften, versagten sie in den Tests deutlich häufiger als im Fall der Landschaftsbilder. Die Wissenschaftler wollen nun untersuchen, ob im umgekehrten Fall auch die Männer &#8216;blind vor Eifersucht&#8217; werden, berichten Steven Most von der University of Delaware in Newark und seine Kollegen.&#8221;</em> Die ganze Meldung findet man <a href="http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/310788.html" target="_blank">hier</a>.</p>
<p style="text-align: left;">Nun, dass Liebe wirklich blind macht, muss bezweifelt werden.<span id="more-1813"></span> Allenfalls das Projizieren in oder das Schwärmen für einen Menschen, wie etwa beim Verliebtsein, mag so manchem die Sicht vernebeln. Verliebtsein und Liebe sind jedoch zwei Paar Schuh.</p>
<p style="text-align: left;">Und Eifersucht? Mal ehrlich: Dass die blind macht, weiß im Grunde doch jeder. Dafür muss man noch nicht einmal Hobbypsychologe sein. Emotionalität (und in die verfällt man nun mal bei Eifersucht) öffnet bekanntlich einer einseitigen Betrachtung Tür und Tor, verfälscht unsere Wahrnehmung – gleich, wie alt man ist oder welches Geschlecht man hat.</p>
<p style="text-align: left;">Warum für &#8220;wissenschaftliche Erkenntnisse&#8221; derart banaler Art nun Hundertausende an Forschungsgeldern verbraten werden, ist mir schleierhaft. Mein Rat an die beteiligten Forscher der University of Delaware: Stellt die Studie ein und setzt das Geld sinnvoller ein. Ich prophezeie: Auch Männer werden bei Eifersucht &#8220;blind&#8221;. Wetten?</p>
<p><img src="http://vg02.met.vgwort.de/na/aeaa58d0b2bf477cb98c8fcc0e77f02d" alt="" width="1" height="1" /></p>
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		<title>5 Punkte, die einen guten Beziehungstrainer ausmachen</title>
		<link>http://liebesforscher.de/2010/03/30/5-kriterien-die-einen-guten-beziehungstrainer-ausmachen/</link>
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		<pubDate>Tue, 30 Mar 2010 13:52:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Liebesforscher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Eigene Forschungen]]></category>
		<category><![CDATA[Erkenntnisse]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie und Liebe]]></category>
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		<description><![CDATA[Ob es nun um Eheberatung, einen Tantra-Kurs oder Einzelconsulting geht: Es stellt sich stets die Frage, welche Voraussetzungen ein geeigneter Coach mitbringen sollte. Denn häufig passiert in Beratungen nur eines: Der Klient wird in seinem Leid bestätigt, von einer Weiterentwicklung bzw. Überwindung der ursächlichen Problematik keine Spur.
Über welche Grundfähig- und -fertigkeiten sollte ein Beziehungstrainer also [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ob es nun um Eheberatung, einen Tantra-Kurs oder Einzelconsulting geht: Es stellt sich stets die Frage, welche Voraussetzungen ein geeigneter Coach mitbringen sollte. Denn häufig passiert in Beratungen nur eines: Der Klient wird in seinem Leid bestätigt, von einer Weiterentwicklung bzw. Überwindung der ursächlichen Problematik keine Spur.</p>
<p>Über welche Grundfähig- und -fertigkeiten sollte ein Beziehungstrainer also verfügen, um kompetent Wesentliches &#8220;zurückspiegeln&#8221; zu können?<span id="more-1744"></span></p>
<p>Nachstehend habe ich die meiner Erfahrung nach wichtigsten Anforderungskritieren zusammengetragen:</p>
<ol>
<li>Ein <strong>offenes Wertesystem</strong>: In Beziehungen ist vieles möglich, ungewöhnliche Konstellationen oder auch Erfahrungen in Grenzbereichen, wie etwa in der Sexualität. Ein Berater, der die Moralkeule auspackt, begrenzt sich selbst und vor allem die Erkenntniswege des Klienten.</li>
<li><strong>Projektionen ausschließen</strong>: Ein Coach muss sein Psycherelief kennen, selbst die dunkelsten Winkel, um sicher gehen zu können, dass er nicht unbewusst eigene Probleme in den Klienten hineinlegt.</li>
<li><strong>Auf Individualität eingehen</strong>: Jeder Mensch (und auch jede Situation!) ist einmalig, und als solche sollten sie auch betrachtet werden. Vorschnelle Einordnungen in Raster (&#8221;Schubladen&#8221;), Bewertungen in Pauschalitäten, oberflächliche Analysen oder auch bloßes &#8220;Abarbeiten&#8221; standardisierter Routinen trägt der Einzigartigkeit des Klienten und seines Falles nicht Rechnung.</li>
<li><strong>Wohlwollende Neutralität</strong>: Der Berater sollte im Gespräch in einer positiven, ermutigenden und lösungsorientierten Grundstimmung sein. Er darf eigen(nützig)e Interessen nicht über die des Wohles des Klienten stellen – eigentlich eine Selbstverständlichkeit.</li>
<li><strong>Hilfe zu Selbsthilfe</strong>: Die Beratung sowie begleitende Maßnahmen sollten auf Effizienz (und nicht auf Umsatzmaximierung oder Klientenbindung) bedacht sein.</li>
</ol>
<p>Die Merkmale lassen sich natürlich auch auf Freunde und andere Gesprächspartner anwenden.</p>
<p><img src="http://vg09.met.vgwort.de/na/7445e08e976c43d186cfde989d17c044" width="1" height="1" alt=""></p>
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		<title>Sich selbstbefriedigen am Gegenüber &#8230;</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Mar 2010 08:57:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Liebesforscher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedankensplitter]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8230; klingt zunächst einmal paradox. Wie soll das gehen? Masturbation (als autoerotische Form der Sexualität) ist doch stets selbstbezogen.
Genau. Von &#8220;Selbstbefriedung am Anderen&#8221; spreche ich deshalb dann, wenn man sich in der Liebe – oder auch beim Sex – in Projektionen verliert. Dies geschieht viel häufiger als man glaubt. Dann etwa, wenn man beim Liebesakt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; klingt zunächst einmal paradox. Wie soll das gehen? Masturbation (als autoerotische Form der Sexualität) ist doch stets selbstbezogen.</p>
<p>Genau. Von &#8220;Selbstbefriedung am Anderen&#8221; spreche ich deshalb dann, wenn man sich in der Liebe – oder auch beim Sex – in Projektionen verliert. Dies geschieht viel häufiger als man glaubt.<span id="more-1679"></span> Dann etwa, wenn man beim Liebesakt mit dem Partner an einen anderen Menschen denkt: Die Gedanken auf lustvolle Wunschträume lenkt und nicht auf das Hier und Jetzt, auf das, was in der realen Begegnung alles an Sinneseindrücken und Sensationen erspürt und genossen werden könnte &#8230;</p>
<p>Oder subtiler: Dann, wenn man in den Anderen Dinge hineinlegt oder -sieht, die faktisch gar nicht vorhanden sind. Und ihn dafür auch noch bewundert und begehrt – für etwas, dass er <em>nicht </em>oder <em>nicht nur</em> ist. Dies können erhoffte oder unterstellte Persönlichkeitsmerkmale sein, die man dem Gegenüber (ungefragt) überstülpt, aber auch äußere, körperliche Merkmale, auf die der Partner reduziert wird.</p>
<p>Man liebt sich selbst im Anderen – und kommt folglich nie wirklich zusammen.</p>
<p>Im Grunde ein gewaltiges Missverständnis: Man täuscht nicht nur sich selbst, sondern auch den Partner, dessen wahres Wesen man – und das ist das Traurige an der Geschichte – durch die überdeckende Projektion nie richtig kennenlernen wird.</p>
<p><img src="http://vg07.met.vgwort.de/na/64eae13fb2944631a1add2ff87b44b57" width="1" height="1" alt=""></p>
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		<title>Warum das Sich-sorgen um den Partner so fatal ist</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Mar 2010 21:32:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Liebesforscher</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sich Sorgen zu machen hat im Allgemeinen einen guten Ruf. Oberflächlich besehen zeugt es ja davon, dass der Andere Interesse bekundet, nur das Beste für einen will.
Faktisch gesehen aber geschieht etwas anderes: Wenn sich jemand sorgt, versteckt sich dahinter zumeist Angst als Motiv. Entweder Verlustangst (ein egoistisches Gefühl!) oder aber, schlimmer noch: Die Angst wird [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sich Sorgen zu machen hat im Allgemeinen einen guten Ruf. Oberflächlich besehen zeugt es ja davon, dass der Andere Interesse bekundet, nur das Beste für einen will.</p>
<p>Faktisch gesehen aber geschieht etwas anderes: Wenn sich jemand sorgt, versteckt sich dahinter zumeist Angst als Motiv. Entweder Verlustangst (ein egoistisches Gefühl!) oder aber, schlimmer noch:<span id="more-1439"></span> Die Angst wird projiziert. Und darin besteht die eigentliche Gefahr: Den Angst ist – wie Wut, Hass oder Eifersucht – eine äußerst kraftvolle Emotion, vor allem jedoch eine negative.</p>
<p>Und diese lenkt man dann auf den Partner. Mit Liebe hat das nichts zu tun. Vielmehr etwas mit Voodoo, auf jeden Fall kommt es einem Angriff gleich, obzwar einem subtilen.</p>
<p>Fatal daran ist, dass man damit im Grunde genau das herbeiführt, was man <em>nicht </em>will, nämlich Schadhaftes beim Liebsten, denn starke Gefühle haben eine gewaltige, eine erzeugende Wirkung. Sie manifestieren etwas.</p>
<p>Man kennt es im Umgang mit kleinen Kindern: <em>&#8220;Fall nicht vom Klettergerüst!&#8221;</em> erzeugt ein ganz anderes Verhalten beim Sprößling als <em>&#8220;Wo kann man sich festhalten?&#8221;</em>. Oder anders gesagt: Denk <em>nicht </em>an den rosaroten Elefanten, das klappt nicht. Das Bild überträgt sich – und die Konstruktion des Unerwünschten nimmt seinen Lauf.</p>
<p>Wohlgemerkt: Sich zu sorgen ist <em>nicht </em>gleichzusetzen mit Mitgefühl und <em>auch nicht</em> mit wohlwollenden Gedanken. Letztere mischen sich beim Anderen zwar immer noch &#8220;energetisch&#8221; ein, sind aber deutlich freilassender. Gedankenhygiene ist unerlässlich.</p>
<p>Oder man findet deutliche Worte. Ein guter Freund, den ich in diesem Zusammenhang besser verstehe denn je, betonte stets: <em>&#8220;Ich verbitte mir, Dir Sorgen um mich zu machen!&#8221;</em></p>
<p><img src="http://vg03.met.vgwort.de/na/e53c401db40d43749ceec21dcf9313d0" alt="" width="1" height="1" /></p>
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		<title>Der Promi-Faktor in Beziehungen</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Aug 2009 06:00:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Liebesforscher</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Weshalb wirkt eine Jeanette Biedermann erotischer und anziehender auf viele Männer als die recht aparte Frau von nebenan? Und warum gibt es Groupies, die sich männlichen Rockidolen (selbst weniger gut aussehenden) auf Tourneen an die Fersen heften, willig und bereit zu allem?
Ganz einfach: Weil es den Promi-Faktor gibt. Man kennt die Stars und Sternchen aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Weshalb wirkt eine Jeanette Biedermann erotischer und anziehender auf viele Männer als die recht aparte Frau von nebenan? Und warum gibt es Groupies, die sich männlichen Rockidolen (selbst weniger gut aussehenden) auf Tourneen an die Fersen heften, willig und bereit zu allem?<span id="more-408"></span></p>
<p style="text-align: left;">Ganz einfach: Weil es den Promi-Faktor gibt. Man kennt die Stars und Sternchen aus den Medien häufig besser als das eigene Umfeld: deren Leben und Liebschaften, deren Glück und Leid. Sie erhalten durch ihre umfassende Präsenz und Durchleuchtung Konturen, sind nicht mehr nur &#8220;irgendein Mensch&#8221;. Sie werden in unseren Augen bedeutender (vielleicht auch stärker, potenter, fruchtbarer – wirkt hier etwas Stammesgeschichtliches mit?) als gewöhnliche Menschen. Das macht vermutlich den Reiz aus, den Kick, einen Promi im Bett zu haben.</p>
<p style="text-align: left;">Es scheint also so: Je mehr Persönliches wir von jemandem wissen, desto interessanter wird er für uns. Dabei gilt: Je aufrichtiger und authentischer man das Innenleben offenlegt, desto mehr Interesse wird man erzeugen. (Aber Achtung: Der entsprechende Gegenspieler ist: Geheimnisse zu haben. Auch das kann beziehungsfördernd wirken, solange es dosiert eingesetzt wird. Doch dazu ein andermal mehr.)</p>
<p style="text-align: left;">Auch beim Vorgang des Verliebens wirkt der Promi-Faktor mit: Jemand aus einer Gruppe von Menschen lächelt uns an, und just in <em>den</em> vergucken wir uns dann. Logisch, weil dieser sich aus der Anonymität gelöst hat und somit zu einem Quasi-Promi wird – für uns<em> </em>zumindest.</p>
<p style="text-align: left;">Beim Chatten kennt man das Phänomen ebenso: Je länger man sich mit jemandem gut unterhält, desto begehrenswerter wird dieser und desto aufgeregter man selbst, weil ab einem bestimmten Punkt ein Wert in das Gegenüber hineingelegt wird, den man nicht so einfach aufs Spiel möchte. Das gilt für reale Begegnungen natürlich auch; beim Internetdating ist die Anonymität zu Beginn jedoch erheblich größer und somit die &#8220;Hebelwirkung&#8221; stärker.</p>
<p style="text-align: left;">Selbst in &#8220;normalen&#8221; Beziehungen kann der Promi-Faktor als Attraktivitäts-Bonus wirken. Er macht den Partner interessanter als er es ohne diesen wäre. Dann etwa, wenn wir den anderen (für etwas Bestimmtes oder ganz allgemein für sein Sosein) bewundern. Wir heben ihn nämlich damit aus der Masse heraus. Und tun uns selbst übrigens auch einen Gefallen, weil wir uns dann auch bedeutender fühlen können. Denn wenn eine Dame ihren Gefährten zum König krönt, wird sie als Auserwählte an seiner Seite ja automatisch Königin!</p>
<p style="text-align: left;">Man könnte es auch so als Frage formulieren: Wer kann und will schon jemanden lieben, der ohne Persönlichkeit ist?</p>
<p><img src="http://vg02.met.vgwort.de/na/68e18c29071a43cab498acce9189f656" alt="" width="1" height="1" /></p>
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		<title>Die Notwendigkeit von Visionen in Partnerschaften</title>
		<link>http://liebesforscher.de/2009/07/16/die-notwendigkeit-von-visionen-in-partnerschaften/</link>
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		<pubDate>Thu, 16 Jul 2009 10:01:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Liebesforscher</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am Anfang steht die Begegnung, in der sich zwei Verliebte finden. Das, was sie zusammen führt, ist einerseits die gegenseitig empfundene attraktive Ausstrahlung, andererseits das gemeinsame Potenzial, das der Verbindung innewohnt. Das erste ist im Hier und Jetzt enthalten, das zweite in die Zukunft gerichtet. Ich möchte es im Folgenden noch genauer ausführen.
Im Moment der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Am Anfang steht die Begegnung, in der sich zwei Verliebte finden. Das, was sie zusammen führt, ist einerseits die gegenseitig empfundene attraktive Ausstrahlung, andererseits das gemeinsame Potenzial, das der Verbindung innewohnt. Das erste ist im Hier und Jetzt enthalten, das zweite in die Zukunft gerichtet. Ich möchte es im Folgenden noch genauer ausführen.<span id="more-386"></span></p>
<p style="text-align: left;">Im Moment der Begegnung spielen die Sinneseindrücke eine wesentliche Rolle: das Erblicken, das Riechen, das Schmecken, das Hören, aber auch das Tasten und Spüren. Gewaltige Ab- und Vergleichsprozesse im neuronalen Bereich, die z. T. wohl auch unterhalb der bewussten Wahrnehmungsschwelle liegen, laufen hier in Sekundenschnelle ab. Im positiven Fall resultiert daraus ein Gefühl des <em>Zusammenpassens</em>, des <em>Zusammengehörens</em>, des <em>Zusammensein-wollens</em>. Es handelt sich dabei aber um etwas Statisches den Augenblick betreffend, an das man sich zwar später erinnern kann, das aber selbst keine bleibenden Kräfte entfaltet.</p>
<p style="text-align: left;">Das <em>Zusammenbleiben </em>und <em>Zusammen-wachsen </em>(sofern man das möchte, etwa weil beide in der Beziehung ein langfristiges Wachstumspotenzial erkennen) wiederum ist eine Sache der Dynamik. Dafür braucht es eine <strong>Vision</strong><strong>. </strong>Sie erst erzeugt die Zugkraft, zusammen voranzuschreiten &#8212; und dabei, gerade auch in schwierigeren Zeiten, nicht allzuweit vom Kurs abzukommen. Gibt es keine gemeinsame Vision bzw. nur eine widersprüchliche oder nur eine gemeinsame mit zu kleiner Schnittmenge – das ist dann der Fall, wenn sich z. B. jeder für sich nur ein Bild von der Zukunft macht (ob bewusst konstruiert oder unbewusst aus Projektionen respektive unklaren Sehnsüchten resultierend, ist dabei zweitrangig) und dieses nicht oder nur oberflächlich mit dem Partner abstimmt – kommt es im Lebensalltag zwangsläufig zu Spannungen, das Beziehungskonstrukt zerfällt oder wird sich ins Amorphe (Gestaltlose) verlieren: Man bewegt sich auseinander, trennt sich schließlich irgendwann &#8230;</p>
<p style="text-align: left;">Eine Vision kann somit wie eine Art Schablone betrachtet werden, in die sich die Beziehung hineinbewegen kann. Schritt für Schritt in kleinen Etappen (Teilzielen), die Vision im Hinterkopf. Sie darf jedoch nicht als Zwang oder Erwartung verstanden werden; vielmehr ist sie ein Idealbild (mein Freund, der Bewusstseinsforscher <a href="http://www.oleglohnes.de" target="_blank">Oleg Lohnes</a>, spricht hier von idealer Realität), eine Vorstellung, ein Wunsch. Die Begrenzungen der &#8220;Schablone&#8221; dürfen nicht zu starr sein (sonst würde es wie ein Gefängnis oder zumindest beengend erlebt werden), sie sollten beweglich bleiben und den gemachten Erfahrungen im Verlaufe des Beziehungslebens Rechnung tragen können (= regelmäßige Anpassung der Vision). Die Inhalte in der &#8220;Schablone&#8221; wirken also auf die Umhüllung zurück und &#8220;verformen&#8221; diese sinnstiftend. Man könnte bei dieser Wechselwirkung auch von &#8220;Fluiden Strukturen&#8221; sprechen, eine lediglich auf den ersten Blick paradox anmutende Formulierung.</p>
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">Kurzum: Eine Vision erhält und stabilisiert die anfänglich vorhandenen elektromagnetischen Bindekräfte zwischen den Partnern und bietet zugleich eine Führungschiene, ein &#8220;Geländer&#8221;, an dem man sich bei Bedarf auch mal festhalten kann. Es vermittelt damit die nötige Sicherheit, die der Aufbau eines Beziehungsfundaments erfordert. Eine Beziehungsvision entfaltet dann ihre ganze Kraft, wenn sie die Vorstellungen beider Partner möglichst deckungsgleich sind und die eigenen, ganz persönlichen Lebensvisionen darauf abgestimmt sind.</p>
<p><img src="http://vg04.met.vgwort.de/na/02805cc934104593ba8be9cfabb93644" alt="" width="1" height="1" /></p>
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		<title>Vom Drang, den Partner verändern zu wollen</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Jul 2009 00:50:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Liebesforscher</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In vielen Beziehungen ist es Alltag, dass versucht wird, den Lebensgefährten zu verändern. Natürlich gegen dessen Willen. Gerade Frauen scheinen darin wahre Spezialisten zu sein: Sie nörgeln, keifen, sind zickig oder probieren anderweitig aus, wie sie ihr Gegenüber kleinkriegen können. Im Grunde testen sie ja nur, wieweit wir Männer Widerstand leisten.
Wenn sie dann doch erreicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">In vielen Beziehungen ist es Alltag, dass versucht wird, den Lebensgefährten zu verändern. Natürlich gegen dessen Willen. Gerade Frauen scheinen darin wahre Spezialisten zu sein: Sie nörgeln, keifen, sind zickig oder probieren anderweitig aus, wie sie ihr Gegenüber kleinkriegen können. Im Grunde testen sie ja nur, wieweit wir Männer Widerstand leisten.</p>
<p style="text-align: left;">Wenn sie dann doch erreicht haben, diesen zu brechen und den Partner verformt, ihn beispielsweise zu Handlungen verdonnert zu haben, die gänzlich unmännlich sind, wird ihnen langweilig. Das Interesse schwindet. Oder schlimmer noch:<span id="more-194"></span> Es stellt sich Respektlosigkeit ein, weil man das Gegenüber genau für <em>diese </em>Schwäche, nämlich dass er sich verändern ließ, zu verachten beginnt.</p>
<p style="text-align: left;">Und wenn wir ganz ehrlich sind &#8212; und das gilt jetzt nicht nur für die werte Damenwelt &#8212; wünschen wir uns doch alle, dass der Partner so bleibt, wie er ist (auch wenn wir uns das manchmal nur schwer eingestehen können). Schließlich haben wir den anderen doch gerade so, in seiner vermeintlich &#8220;unvollkommenen Form&#8221;, kennen, schätzen und lieben gelernt!</p>
<p style="text-align: left;">Denken wir diesen Gedanken einmal weiter. Mir ist aufgefallen, dass wir den Anderen nicht einfach nur irgendwie verändern wollen. Nein, wir möchten ihn vielmehr genau zu unserem Ebenbilde formen (eine vielleicht nicht unbewusste verbale Anspielung an den Schöpfungsakt in der Bibel)! Wir gehen davon aus, das sei die ideale Form, ohne dass wir die dahinter steckende Projektion selbst bemerkten. Weil wir stets von uns ausgehen, subjektiv durch unsere &#8220;Brille&#8221; die Welt betrachten und bewerten. Weil uns unser eigenes Verhalten am vertrautesten ist, und uns jedes Anderssein grundsätzlich erst mal irritiert, wenn nicht gar Angst einflößt.</p>
<p style="text-align: left;">Wir wollen also z. B., dass der Andere nicht mehr so hart und egoistisch handelt, sondern endlich mal weich und einfühlsam vorgeht. Wenn wir jedoch genauer hinschauen, werden wir bemerken, dass wir selbst ein einfühlsamer Mensch sind. Das Verhalten des Anderen stört uns genau deshalb zwar (vordergründig), es fasziniert uns aber auch auf andere Weise. Womöglich wohnt ihm sogar ein persönliches Wachstumspotenzial inne: nämlich dass wir selbst an der ein oder anderen Stelle mehr unseren eigenen Bedürfnissen nachgehen sollten, als uns ständig nur im Mitfühlen bei Anderen zu verlieren &#8230;</p>
<p style="text-align: left;">Erzwingen wir stattdessen wie eingangs beschrieben die Anpassung des Partners an uns (und er umgekehrt die Anpassung an ihn), bedeutet dies nichts anderes als Gleichmachung und letztere wiederum Verlust an Gefälle. Und wo kein Gefälle ist, kann nichts fließen. Und wo kein Fließen, da kein Kribbeln. Tröpfchen für Tröpfchen verflüchtigt sich der Zauber. Und damit die Leidenschaft &#8230;</p>
<p style="text-align: left;">Man erkennt dies z. B. sehr offensichtlich im Café bei schweigend nebeneinander sitzenden Eheleuten, die 30, 40 oder noch mehr Jahre miteinander verheiratet sind und sich nicht nur optisch, auch charakterlich so weit nivelliert haben, dass keine Anziehung mehr zu spüren ist – und auch die Kommunikation aufs Allernötigste zusammengeschrumpft ist.</p>
<p style="text-align: left;">Kein erstrebenswertes Szenario, zumindest nicht für mich.</p>
<p><img src="http://vg02.met.vgwort.de/na/9ea62d2d72314316b189362bef2d131d" width="1" height="1" alt=""></p>
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