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	<title>Liebesforscher.de &#187; Karma</title>
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	<description>Auf den Spuren eines (schier) unergründlichen Phänomens</description>
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		<title>Synchronizität über Kausalität</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Jun 2009 18:47:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Liebesforscher</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Konzept der Synchronizität ist im Vergleich zu dem der Kausalität das weitaus erlösendere. Die Verhaftung in einer eindimensionalen Ursache-Wirkungs-Beziehung ist erbarmunglos und hat die Idee von Schuld überhaupt erst erschaffen. Religionen zehren noch heute davon, auch mit dem Abkömmlung namens Karma.
Spätestens seit der Quantenphysik dürfte klar sein, dass es mit der Monokausalität nicht mehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Das Konzept der Synchronizität ist im Vergleich zu dem der Kausalität das weitaus erlösendere. Die Verhaftung in einer eindimensionalen Ursache-Wirkungs-Beziehung ist erbarmunglos und hat die Idee von Schuld überhaupt erst erschaffen. Religionen zehren noch heute davon, auch mit dem Abkömmlung namens Karma.</p>
<p style="text-align: left;">Spätestens seit der Quantenphysik dürfte klar sein, dass es mit der Monokausalität nicht mehr so weit her ist. Der reduktive Ansatz ist auch immer wieder Stolperstein in Forschungsstudien<span id="more-76"></span>, etwa dann, wenn Ergebnisse stark von denen zuvor durchgeführter Untersuchungen abweichen. Der Grund liegt nahe: Es sind einfach unendlich viele Parameter, die in der Realität aufeinander einwirken, angefangen von der häusliche Umgebungssituation, die bei Langzeitstudien stark variieren kann bis hin zu den Wetterschwankungen während eines Experiments oder die der Gefühlslage des Probanden. Diese Größen können stets nur oberflächlich und unvollständig erfasst werden (wenn sie es überhaupt werden!), den Stoffwechsel beeinflussen sie aber trotzdem auf nicht unerhebliche Weise.</p>
<p style="text-align: left;">Lässt man die Monokausalität hinter sich zugunsten einer Omnikausalität, landet man irgendwann zwangsläufig bei der Synchronizität (wörtlich übersetzt mit Gleichzeitigkeit). Synchronizitätsdenken stellt Einflussgrößen gleichberechtigt nebeneinander, wertet nicht, versucht vielmehr, Bezüge zu finden, Analogien herzustellen und ein Netzwerk zu knüpfen. Dieses Vorgehen eröffnet ganz neue Erkenntnisse. Mantische Techniken (etwa die der Vogelschwarmdeutung – gemeint ist hier eine ganz andere Form von Schwarmintelligenz) machen sich das seit Jahrtausenden zunutze.</p>
<p style="text-align: left;">Ein dergleiches Umdenken täte der Wissenschaft gut. Und nicht nur ihr. Auch in der Medizin und natürlich in Beziehungen ist es doch nicht die Erscheinung, also das &#8220;Symptom&#8221;, welches die Probleme bereitet, sondern vielmehr die Interpretation desselben: die Diagnosestellung &#8230;</p>
<p><img src="http://vg07.met.vgwort.de/na/d47d055fb4f84426abd5ff4d863533f0" alt="" width="1" height="1" /></p>
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