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	<title>Liebesforscher.de &#187; Erwartungen</title>
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	<description>Auf den Spuren eines (schier) unergründlichen Phänomens</description>
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		<title>Irreführende Erregung</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Mar 2010 08:40:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Liebesforscher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Biologie und Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Humorvolles]]></category>
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		<category><![CDATA[Erwartungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Anatomieprofessor zur Studentin: &#8220;Welcher Teil des menschlichen Körpers weitet sich bei Erregung um das Achtfache?&#8221;
Sie wird rot und stottert: &#8220;Der &#8230;, das &#8230;&#8221;
&#8220;Falsch, die Pupille&#8221;, entgegnet der Professor. &#8220;Und Ihnen, gnädiges Fräulein würde ich raten, nicht mit zu hohen Erwartungen in die Ehe zu gehen!&#8221;
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Anatomieprofessor zur Studentin:<em> &#8220;Welcher Teil des menschlichen Körpers weitet sich bei Erregung um das Achtfache?&#8221;</em><span id="more-1662"></span></p>
<p>Sie wird rot und stottert: <em>&#8220;Der &#8230;, das &#8230;&#8221;</em></p>
<p><em>&#8220;Falsch, die Pupille&#8221;</em>, entgegnet der Professor. <em>&#8220;Und Ihnen, gnädiges Fräulein würde ich raten, nicht mit zu hohen Erwartungen in die Ehe zu gehen!&#8221;</em></p>
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		<title>Sog statt Druck in Beziehungen</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Jan 2010 12:10:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Liebesforscher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Eigene Forschungen]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Förster und Privatforscher Viktor Schauberger (1885–1958) erkannte es bereits in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts: Das aufbauende Prinzip in der Natur ist das des Soges, das Zerstörerische das des Drucks. Er sprach auch von Implosion statt Explosion.
Gilt diese Gesetzmäßigkeit ebenso in Liebesbeziehungen? Meiner Beobachtung nach eindeutig ja. Einige Beispiele habe ich nachfolgend zusammengestellt:
Druckgefühl [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Der Förster und Privatforscher Viktor Schauberger (1885–1958) erkannte es bereits in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts: Das aufbauende Prinzip in der Natur ist das des Soges, das Zerstörerische das des Drucks. Er sprach auch von Implosion statt Explosion.</p>
<p style="text-align: left;">Gilt diese Gesetzmäßigkeit ebenso in Liebesbeziehungen? Meiner Beobachtung nach eindeutig ja. Einige Beispiele habe ich nachfolgend zusammengestellt:<span id="more-1179"></span></p>
<p style="text-align: left;"><strong>Druckgefühl </strong>beinhaltend oder erzeugend:</p>
<ul>
<li style="text-align: left;">Erwartungshaltungen</li>
<li style="text-align: left;">Unterstellungen (= &#8220;umgekehrte&#8221; Erwartungen), Vorurteile</li>
<li style="text-align: left;">Entmündigungen (u. a. durch Sich-Sorgen-machen oder etwas &#8220;zu gut meinen&#8221;)</li>
<li style="text-align: left;">Misstrauen (z. B., ob der Partner wirklich treu ist)</li>
<li style="text-align: left;">jemanden &#8220;in eine Schublade stecken&#8221; (z. B. mittels Typisierungen oder absoluten Formulierungen mit &#8220;immer&#8221; und &#8220;nie&#8221;)</li>
<li style="text-align: left;">körperliches oder emotionales Bedrängen, Aufdringlichkeit, Sich-anbiedern</li>
<li style="text-align: left;">(ungerechtfertigte) Selbsterhöhung</li>
<li style="text-align: left;">Neid, Eifersucht</li>
<li style="text-align: left;">Kommandos, Imperativ</li>
<li>&#8230;</li>
</ul>
<p style="text-align: left;"><strong>Soggefühl</strong> beinhaltend oder erzeugend:</p>
<ul>
<li style="text-align: left;">offene, vorbehaltlose Kommunikation</li>
<li style="text-align: left;">Einladungen, Angebote aussprechen</li>
<li style="text-align: left;">Vertrauensvorschuss</li>
<li style="text-align: left;">Aufrichtigkeit</li>
<li style="text-align: left;">&#8220;Verknappung&#8221;, Sich-rar-machen</li>
<li style="text-align: left;">Bescheidenheit, Understatement</li>
<li style="text-align: left;">Authentizität, Wahrhaftigkeit</li>
<li style="text-align: left;">freilassende Formulierungen, etwa mittels des Wortes &#8220;möchten&#8221; (Beispiel: &#8220;Wir möchten gerne aufbrechen&#8221; statt &#8220;Wir müssen los&#8221;)</li>
<li>&#8230;</li>
</ul>
<p style="text-align: left;">Manchmal ist die Wirkung unentschieden, etwa bei Höflichkeitsfloskeln (Beispiel: &#8220;Bringst Du bitte den Müll raus?&#8221;). Diese können meiner Erfahrung nach sowohl Druck als auch Sog erzeugen. Die Situation und die Intention machen da wohl den Unterschied.</p>
<p style="text-align: left;">Fazit: Eine konsequente Anwendung des Sogprinzips verstärkt den Magnetismus in einer Beziehung und erhöht damit deren gesunde Langlebigkeit. Möglicherweise liegt im Sogprinzip auch ein entscheidender Schlüssel zum Verständnis des Phänomens Liebe.</p>
<p><img src="http://vg05.met.vgwort.de/na/467d5e11dc204ae198d828749bbac64f" alt="" width="1" height="1" /></p>
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		<title>Die Notwendigkeit von Visionen in Partnerschaften</title>
		<link>http://liebesforscher.de/2009/07/16/die-notwendigkeit-von-visionen-in-partnerschaften/</link>
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		<pubDate>Thu, 16 Jul 2009 10:01:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Liebesforscher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bewusstseinsforschung und Liebe]]></category>
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		<category><![CDATA[Oleg Lohnes]]></category>
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		<description><![CDATA[Am Anfang steht die Begegnung, in der sich zwei Verliebte finden. Das, was sie zusammen führt, ist einerseits die gegenseitig empfundene attraktive Ausstrahlung, andererseits das gemeinsame Potenzial, das der Verbindung innewohnt. Das erste ist im Hier und Jetzt enthalten, das zweite in die Zukunft gerichtet. Ich möchte es im Folgenden noch genauer ausführen.
Im Moment der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Am Anfang steht die Begegnung, in der sich zwei Verliebte finden. Das, was sie zusammen führt, ist einerseits die gegenseitig empfundene attraktive Ausstrahlung, andererseits das gemeinsame Potenzial, das der Verbindung innewohnt. Das erste ist im Hier und Jetzt enthalten, das zweite in die Zukunft gerichtet. Ich möchte es im Folgenden noch genauer ausführen.<span id="more-386"></span></p>
<p style="text-align: left;">Im Moment der Begegnung spielen die Sinneseindrücke eine wesentliche Rolle: das Erblicken, das Riechen, das Schmecken, das Hören, aber auch das Tasten und Spüren. Gewaltige Ab- und Vergleichsprozesse im neuronalen Bereich, die z. T. wohl auch unterhalb der bewussten Wahrnehmungsschwelle liegen, laufen hier in Sekundenschnelle ab. Im positiven Fall resultiert daraus ein Gefühl des <em>Zusammenpassens</em>, des <em>Zusammengehörens</em>, des <em>Zusammensein-wollens</em>. Es handelt sich dabei aber um etwas Statisches den Augenblick betreffend, an das man sich zwar später erinnern kann, das aber selbst keine bleibenden Kräfte entfaltet.</p>
<p style="text-align: left;">Das <em>Zusammenbleiben </em>und <em>Zusammen-wachsen </em>(sofern man das möchte, etwa weil beide in der Beziehung ein langfristiges Wachstumspotenzial erkennen) wiederum ist eine Sache der Dynamik. Dafür braucht es eine <strong>Vision</strong><strong>. </strong>Sie erst erzeugt die Zugkraft, zusammen voranzuschreiten &#8212; und dabei, gerade auch in schwierigeren Zeiten, nicht allzuweit vom Kurs abzukommen. Gibt es keine gemeinsame Vision bzw. nur eine widersprüchliche oder nur eine gemeinsame mit zu kleiner Schnittmenge – das ist dann der Fall, wenn sich z. B. jeder für sich nur ein Bild von der Zukunft macht (ob bewusst konstruiert oder unbewusst aus Projektionen respektive unklaren Sehnsüchten resultierend, ist dabei zweitrangig) und dieses nicht oder nur oberflächlich mit dem Partner abstimmt – kommt es im Lebensalltag zwangsläufig zu Spannungen, das Beziehungskonstrukt zerfällt oder wird sich ins Amorphe (Gestaltlose) verlieren: Man bewegt sich auseinander, trennt sich schließlich irgendwann &#8230;</p>
<p style="text-align: left;">Eine Vision kann somit wie eine Art Schablone betrachtet werden, in die sich die Beziehung hineinbewegen kann. Schritt für Schritt in kleinen Etappen (Teilzielen), die Vision im Hinterkopf. Sie darf jedoch nicht als Zwang oder Erwartung verstanden werden; vielmehr ist sie ein Idealbild (mein Freund, der Bewusstseinsforscher <a href="http://www.oleglohnes.de" target="_blank">Oleg Lohnes</a>, spricht hier von idealer Realität), eine Vorstellung, ein Wunsch. Die Begrenzungen der &#8220;Schablone&#8221; dürfen nicht zu starr sein (sonst würde es wie ein Gefängnis oder zumindest beengend erlebt werden), sie sollten beweglich bleiben und den gemachten Erfahrungen im Verlaufe des Beziehungslebens Rechnung tragen können (= regelmäßige Anpassung der Vision). Die Inhalte in der &#8220;Schablone&#8221; wirken also auf die Umhüllung zurück und &#8220;verformen&#8221; diese sinnstiftend. Man könnte bei dieser Wechselwirkung auch von &#8220;Fluiden Strukturen&#8221; sprechen, eine lediglich auf den ersten Blick paradox anmutende Formulierung.</p>
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">Kurzum: Eine Vision erhält und stabilisiert die anfänglich vorhandenen elektromagnetischen Bindekräfte zwischen den Partnern und bietet zugleich eine Führungschiene, ein &#8220;Geländer&#8221;, an dem man sich bei Bedarf auch mal festhalten kann. Es vermittelt damit die nötige Sicherheit, die der Aufbau eines Beziehungsfundaments erfordert. Eine Beziehungsvision entfaltet dann ihre ganze Kraft, wenn sie die Vorstellungen beider Partner möglichst deckungsgleich sind und die eigenen, ganz persönlichen Lebensvisionen darauf abgestimmt sind.</p>
<p><img src="http://vg04.met.vgwort.de/na/02805cc934104593ba8be9cfabb93644" alt="" width="1" height="1" /></p>
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